Deep Plane oder SMAS-Facelift — welche Methode ist die richtige für mich?
Deep Plane oder klassisches SMAS-Facelift? Wir vergleichen beide Techniken, erklären die Unterschiede und zeigen, wovon die Wahl der richtigen Methode für Ihr Gesicht abhängt.
„Deep Plane", „SMAS", „High-SMAS" – wer sich mit einem Facelift beschäftigt, stößt schnell auf eine Reihe von Fachbegriffen, die mehr verwirren als erklären. Dabei steht hinter all diesen Methoden ein gemeinsames Ziel: das abgesunkene Gewebe des Gesichts natürlich und langlebig anzuheben. Der Unterschied liegt in der Schicht, in der gearbeitet wird. Erfahren Sie, was die beiden wichtigsten Techniken unterscheidet und wovon es abhängt, welche für Ihr Gesicht die richtige ist.
tl;dr
- SMAS-Facelift: Bewährte Standardmethode, bei der die Muskel-Bindegewebsschicht angehoben und neu fixiert wird.
- Deep Plane Facelift: Geht eine Schicht tiefer, löst zusätzlich die Haltebänder und verlagert das gesamte Gewebepaket.
- Beide liefern natürliche Ergebnisse, wenn die Haut spannungsfrei adaptiert wird – der Unterschied liegt in Tiefe und Aufwand.
- Die Wahl ist individuell: Welche Methode passt, entscheidet die Analyse Ihres Gesichts im Beratungsgespräch.
Was das SMAS-Facelift leistet
Das SMAS – das Superficial Musculo-Aponeurotic System – ist eine zusammenhängende Schicht aus Muskeln und Bindegewebe unter der Haut. Sie gibt dem Gesicht seine Form und seinen Tonus. Mit den Jahren verliert sie an Spannkraft, das Gewebe sinkt ab.
Beim SMAS-Facelift wird diese Schicht selektiv mobilisiert und in ihrer ursprünglichen Position fixiert. Erst danach folgt die Hautstraffung – und zwar ohne starke Zugkräfte. Die Technik ist seit den 1970er-Jahren etabliert, wissenschaftlich vielfach validiert und für viele Anatomien sehr gut geeignet.
Was das Deep Plane Facelift zusätzlich kann
Das Deep Plane Facelift geht einen entscheidenden Schritt weiter. Statt das SMAS nur anzuheben, löst es zusätzlich die Retaining Ligaments – die natürlichen Haltebänder, die das Gewebe mit den Jahren nach unten ziehen. So lässt sich das gesamte Gewebepaket aus Haut, SMAS und Fettgewebe als Einheit in seine ursprüngliche Position zurückverlagern.
Der Vorteil: Besonders das Mittelgesicht, die Wangen und die Kieferlinie lassen sich sehr effektiv und natürlich verjüngen. Das Ergebnis ist oft langlebiger – der Eingriff dafür anspruchsvoller und aufwendiger.
Methodenvergleich auf einen Blick
| Kriterium | SMAS-Facelift | Deep Plane Facelift |
|---|---|---|
| Arbeitsebene | SMAS angehoben und fixiert | gesamtes Gewebepaket repositioniert |
| Haltebänder | bleiben unberührt | werden gelöst |
| Stärke | bewährt, breit geeignet | sehr natürlich, besonders im Mittelgesicht |
| Aufwand | etabliert, gut planbar | anspruchsvoller, längere OP |
| Wirkdauer | rund 7–10 Jahre | rund 8–10 Jahre, sehr stabil |
Wovon Ihre persönliche Wahl abhängt
Es gibt nicht „die eine beste" Methode für alle – es gibt nur die richtige Methode für Ihr Gesicht. Ausschlaggebend sind unter anderem:
- Ihr individueller Befund: Wo genau ist das Gewebe abgesunken, welche Regionen stehen im Vordergrund?
- Ihre Hautqualität und Ihre anatomischen Voraussetzungen.
- Ihre Wünsche und Erwartungen, die wir im Gespräch genau erfassen.
Im Kuzbari Zentrum gilt das Deep Plane Facelift als bevorzugter Standard für ein besonders natürliches Ergebnis. Welche Technik in welchem Ausmaß zum Einsatz kommt, richtet sich jedoch immer nach Ihrer Anatomie – die Methode passt sich Ihnen an, nicht umgekehrt.
Fazit: Erst analysieren, dann entscheiden
Ob SMAS oder Deep Plane: Beide Techniken können in den richtigen Händen hervorragende, natürliche Ergebnisse liefern. Entscheidend ist nicht der Name der Methode, sondern die sorgfältige Analyse und die Erfahrung des Operateurs. Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari hat die Deep-Plane-Technik in den deutschsprachigen Raum gebracht und wählt für jedes Gesicht das passende Vorgehen.
Welche Methode zu Ihrem Gesicht passt, klären wir am besten persönlich: Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Univ. Doz. Dr. Kuzbari.